Nataša Mirković, Matthias Loibner: Winterreise - press comments
The droning, the crude yet spot-on articulation of melody, the rudimentary suggestion of Schubert's harmony - all of this combined with soprano Nataša Mirković's extraordinary expressive versatility - adds up to a performance that successfully rethinks, reconstructs, and returns these songs to roots that even Schubert might not have known they had.
Classics Today
Mr. Loibner’s arrangement artfully exploits the eerie melancholy of this hand-cranked string instrument, with its metallic snarl and bagpipe-like drone. At times in the performance, he drew out delicate tufted staccato notes; at other moments, he had the juicy thrum of an accordion. Often his sounds were precisely matched to the text. The clap-clap of his fingers on the keys evoked the fluttering crow in one song; a high throaty whistle conjured the will-o’-the-wisp that torments the narrator.
New York Times
Eine tief bewegende und aussergewöhnliche Version der Winterreise.
Ian Bostridge
Bei Nataša Mirković strömen nicht nur die Tränen, ihr warmes Organ findet mit großer Natürlichkeit durch Hitzigkeiten und Erfrierungen. Das ist berührend, ganz ohne artifizielles Pathos beizumischen. Ist die "Winterreise" nur glaubhaft, wenn wir ihren unglücklichen Helden sicher am Ende aller Wege wissen? In Mirković' Stimme schwingt ein Hauch von Frühling mit - und die Drehleier steht niemals still.
Ulrich Amling, Tagesspiegel
Loibner setzt noch eine ganze Palette von Effekten hinzu, bringt nebeltrübe Fade-outs und eisige Kratzgeräusche wie aus dem Hörspielstudio auf seiner Drehleier hervor. Was sie an Tonumfang gegenüber dem Klavier vermissen lässt, macht er mit Fantasie wieder wett. Mal glaubt man nur eine Bratsche zu hören, dann eine Orgel, mal ein ganzes Schrammel-Orchester und, wenn er es schnarren lässt, sogar krähende Hähne und die Raben auf dem Dach.
Deutschland Radio
Diese eigenwillige Variation Schuberts "Winterreise" ist von einer großen Leidenschaft durchzogen. Selten habe ich Schubert so fremd und doch so begreifbar gehört. Ein wunderbarer poetischer Augenblick der Besinnung, den die beiden Musiker gezaubert haben.
Karsten Rube, folkworld
back